1. März – 31. Oktober, täglich 10:00 – 18:00 Uhr
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67. Jahresausstellung 2023
EMIL NOLDE –
WELT UND HEIMAT
EMIL NOLDE – WELT UND HEIMAT
Emil Nolde, „Boot im Schilf“, Gemälde 1909
© Nolde Stiftung Seebüll

Über die Ausstellung

Mit der 67. Jahresausstellung kehrte Emil Noldes Kunst im Jahr 2023 in das Wohn- und Atelierhaus Seebüll zurück. Nach dreijähriger denkmalgerechter Sanierung wurde das Haus erstmals wieder vollständig als Ausstellungsort genutzt.

Die Ausstellung umfasste rund 130 Werke aus unterschiedlichen Schaffensphasen und Werkgruppen. Gezeigt wurden Landschaften, Meere, Blumen- und Figurenbilder aus Noldes Welt- und Heimatmotiven. Bekannte Hauptwerke standen neben Arbeiten, die erstmals in Seebüll präsentiert wurden. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Erweiterung der Sammlung durch eine bedeutende Schenkung: Professor Hermann Gerlinger überließ der Nolde Stiftung Seebüll alle in seiner Sammlung „Die Maler der Brücke“ enthaltenen Werke von Emil Nolde sowie ein Aquarell-Selbstporträt von Karl Schmidt-Rottluff. Mit insgesamt 43 Arbeiten handelte es sich um die umfangreichste Schenkung in der Geschichte der Stiftung.

Großes Reetdachhaus vor grünem Garten und Fething, im Hintergrund die Marschlandschaft unter bedecktem Himmel.
Emil Nolde, „Heimat“, Gemälde 1901
© Nolde Stiftung Seebüll
Landschaft mit einem Gebäude links, einem Weg mit einer Person, einer Grasfläche im Vordergrund und im Hintergrund ein Vulkan unter gelb-blau-weißem Himmel.
Emil Nolde, „Piazza San Dominico und Ätna“, Gemälde 1905
© Nolde Stiftung Seebüll

Thematisch stellte die Ausstellung Noldes lebenslange Prägung durch seine Herkunft im deutsch-dänischen Grenzgebiet in den Mittelpunkt. Der tiefe Horizont, die dramatischen Wolkenformationen, die bewegten Meeresdarstellungen und die intensiven Blumenbilder erwiesen sich erneut als zentrale Merkmale seines Werks. Zugleich wurde deutlich, wie sehr Reisen und internationale Eindrücke seine künstlerische Entwicklung beeinflussten.

Die Jahresausstellung 2023 verstand Heimat nicht nur als geografischen Ort, sondern als persönlichen und künstlerischen Bezugspunkt. Sie lud dazu ein, Noldes Blick auf Welt und Herkunft nachzuvollziehen und die Bedeutung von Heimat im eigenen Kontext zu reflektieren.

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Einblick in die 67. Jahresausstellung

Meereslandschaft in Blau, Orange und Weiß mit geschwungenen Wellen und Wolken, bei der sich Himmel und Wasser optisch verbinden und Wolken im Wasser spiegeln.
Emil Nolde, „Herbstmeer“, Gemälde 1910
© Nolde Stiftung Seebüll
Zwei Japanerinnen in gelbem und orangem Kimono, eine sitzend, eine stehend, vor einem Haus neben einem Baum und einem blauen Vogel. Der untere Bildbereich ist hell, der obere hellblau.
Emil Nolde, Zwei Japanerinnen vor einem Haus, Aquarell 1913
© Nolde Stiftung Seebüll
Drei dunkelhäutige Personen – Frau, Mann und Kind – mit nackten Oberkörpern, großen gelben Ohrringen und markanten Frisuren vor dunkelgrünem Hintergrund.
Emil Nolde, „Papuafamilie“, Gemälde 1914
© Nolde Stiftung Seebüll
Drei bärtige Männer in warmen Jacken, mit Gürteln und großen Mützen, stehen nebeneinander.
Emil Nolde, „Drei Sibirier“, Gemälde 1915
© Nolde Stiftung Seebüll
Drei Mädchen stehen nebeneinander, sie tragen weiße Blusen vor hellem Hintergrund.
Emil Nolde, „Drei Mädchen (C.G.M.)“, Gemälde 1915
© Nolde Stiftung Seebüll
Fünf ältere Herren in dunklen Gewändern stehen einander zugewandt, scheinbar im Gespräch. Drei von ihnen gestikulieren mit den Händen; einige tragen Halbglatze und haben teilweise weiße Haare.
Emil Nolde, „Philister“, Gemälde 1915
© Nolde Stiftung Seebüll
Ein langer Sielzug, an dessen Ufern auf beiden Seiten gelb-orange Heudiemen auf grünem Gras stehen, unter blauem Himmel.
Emil Nolde, „Heudiemen am Sielzug“, Gemälde 1939
© Nolde Stiftung Seebüll
Vier gelbe und eine dunkelrote Sonnenblume mit langen grünen Stielen sowie Dahlien in Gelb, Orange, Rot und Rosa vor dunkelblauem Hintergrund.
Emil Nolde, „Lichte Dahlien und Sonnenblumen“, Gemälde 1943
© Nolde Stiftung Seebüll
Porträt einer jungen Frau mit schwarzen Haaren, dunklen Augen, roten Lippen, zwei roten Mohnblüten im Haar und orangefarbenem Schal oder Oberteil.
Emil Nolde, Frauenbildnis Jolanthe Nolde (blauschwarzes Haar und zwei Mohnblüten), Aquarell 1950
© Nolde Stiftung Seebüll
Sechs Tulpen in Rot, Orange und Blauviolett auf langen grünen Stielen vor hellem Hintergrund mit dezenten schwarz-grauen Schatten.
Emil Nolde, Tulpen (sechs Blüten: rot, blauviolett), Aquarell
© Nolde Stiftung Seebüll